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FLOWER FACTORY - Die Kunst floraler Gestaltung Ihre Frage  /  Unsere Antwort aus dem Jahr 2007
 
01.11.2007
Frank Schaufler
Ich habe staatliche Buxbäume in Töpfen gepflanzt. Die Pflanzen sind rund 10 Jahre alt und haben im Frühjahr regelmäßig ausgetrieben, waren auch immer grün. Für ausreichende Bewässerung wurde gesorgt. Seit einigen Wochen haben Sie aber eine rötliche Farbe angenommen. Was ist die Ursache ? müssten sie gedüngt werden ? (Habe ich noch nie gemacht). Oder muss die Erde ausgestauscht werden ? Für Ihre Hilfe danke ich Ihnen. nach oben
keine Panik... die Rotfärbung ist eine Herbstfärbung die völlig normal ist. Einige immergrüne Gehölze tun dies, wandeln Chlorophyll in Karottin um um die asimilierende Oberfläche der Pflanze zu verringern ..., dennoch dafür sorgen, dass die Pflanzen über die Wintermonte etwas geschützt nicht in der knallen Sonne stehen und gelegentlich bei frostfreiem Wetter trotzdem GIESSEN !
30.09.2007
Gabriella Cornelius
liebes power factory team!
ich habe ein zuvor wunderbar wucherndes olivenbäumchen letzten spätherbst (2006) in einen größeren topf umgetopft; die erde aus dem fachhandel / standortwechsel von bad zu wohnzimmer / das umtopfen und wohl auch standortwechsel bekam dem bäumchen so la-la / im früjahr 2007 bemerkte ich plötzlich lauter kleine dunkle tiere / (sind sie nun, als die wärme kam aus der ach so tollen bio-erde geschlüpt ?? / der zuzusetzende humus stank absolut ekelhaft!) zum schluß liefen die tiere auch draußen komplett über den übertopf / alles war voll / ich hatte sorge um danebenstehende pflanzen / ich wandte ein hausrezept an: das bäumchen mit seifenlauge besprühen / die tiere wurden weniger, waren aber noch da / die aktion wurde mit gleichem ergebnis wiederholt / nach dem 3. mal verlor er fast alle blätter / ich separierte ihn / heute ist ein einziger langer trieb nachgewachsen, ansonsten "kahles gestrüp" / kann ich noch etwas tun oder sollte ich mich trennen??<br>die neuanschaffung (2.olivenbäumchen) steht von anfang an im wohnzimmer und wächst wie eine pracht / es gibt einen einzigen stengel, der ca. 20 cm länger ist als alle anderen triebe / er ist kräftig / nimmt er viell. zu viel kraft aus der pflanze, die ansonsten gleichmäßig verteilt würde? / frage: soll ich den vorwitzigen trieb kürzen oder riskiere ich wieder einmal eine unerwünschte spontanreaktion meiner pflanze? / 1000 dank schon jetzt im voraus für die beantwortung
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Liebe Gabrielle,
kurz und gut.... der ach so tolle " Fachhandel" wahr wohl eher nicht so toll ! Das Olivenbäumchen hat nix in humusreicher bioerde verloren. Wenn mann sich einmal die Herkunft der Olivenbäume ( Italien oder Israel ) ins Gedächtnios ruft, wird klar, dass die Olivenbäume eher lehmig kartgen Boden brauchen. Es gibt im Fachhandel eine spezielle Zietruserde von der Firma Frux ( ggf. auch Kübelpflanzenerde, auch von Frux ), die wesentlich besser geeignet ist. Seiffenlauge ist zwar ein gutes Mittel, wenn es sich um Lausbefall handelt, aber wenn der schon stärker ist, muss leider die chemische Keule ran.
Nun mein Tip... alles tote Gestrüpp abschneiden, den Langtrieb nochmal etwas einkürzen, um den Seitenaustrieb zu fördern. Was die Tierchen angeht, müsste ich sie sehen um zu sagen was das war... klingt mir eher nach Tripsen, wenn die eher anthrazit / schwarz und etwas länglich waren. Ich könnte mir schon vorstellen, das da was in der Bioerde war ??!! Ob sich das aufheben lohnt, kann ich so nur schwer sagen, schicken sie mir doch ein Digitalfoto, falls ihnen das mgl. ist, dann könnte ich da ja vielleicht was zu sagen ! Mit lieben Grüßen
26.06.2007
Andrea Schneider
Mein Ficus Benjamini ist unten sehr kahl. Kann man die vielen kleinen Äste irgendwie zusammenbinden, daß es mal ein schöner dicker Stamm wird ? nach oben
Wenn der Stamm unten kahl ist, d.h. ich vermute mal die unteren Äste auch trocken sind, schneiden Sie diese eher ab. Das mit dem zusammenbinden, um irgendwann einmal einen zusammengewachsenen dicken Stamm zu habe, wird so nicht klappen. Der Stamm wächst aus sich heraus in die Breite, also wird vom Durchmesser stärker..... von Jahr zu Jahr, wie eben Bäume auch, nur langsammer !
29.04.2007
Michelle Flury
Vor einigen Monaten habe ich von meiner Nachbarin einen gesunden fast 2 Meter hohen Gummibaum geschenkt bekommen mit dem Tipp ihm 1x wöchentlich einen halben Liter Wasser zu geben. Anfangs hat es ihm an seinem hellen Standort ziemlich gut gefallen, doch jetzt lässt er vermehrt seine Blätter hängen, gesunde Blätter fallen ab und er nimmt kaum noch Wasser auf. 3 Wochen nach dem Umtopfen habe ich nun festgestellt, dass seine Wurzeln verfault sind. Wie kann ich den Baum jetzt noch retten? Kann es sein, dass meine Katzen damit etwas zu tun haben ? nach oben
Nun wenn der Gummibaum in einem Übertopf steht und durch die regelmäßige Wassergabe immer in einem Restwasser stand (Staunässe) kann es durchaus sein, dass Sie es mit dem Giessen zu gut gemeint haben und der Gummibaum im wahrsten Sinne des Wortes ertrunken ist. Ebensop besteht die Möglichkeit, dass Ihre Katzen den Topf als Katzentoilette benutzt haben... das sollten Sie aber riechen ... dann sind die Wurzeln mitunter verbrannt und dann im Wasser stehend, verfault. Bei stark fortgeschrittenem Schaden an den Wurzeln befürchte ich, dass Sie den Gummibaum nicht mehr retten können ... sorry ...
28.03.2007
Saskia Fath
Mein Ficus Benjamini wird langsam etwas groß, um ihn in der Wohnung zu behalten. Er ist ca. 2,5m groß und hat einen ca. 10cm dicken Hauptstamm. Kann ich ihn mit gutem Gewissen im Garten einpflanzen ? Oder würde er im Winter eingehen ? nach oben
Die Frage ist einfach und schnell beantwortet. Ja der Ficus überlebt den Winter ganz sicher nicht, da er keinerlei Frost verträgt - selbst Temperaturen unter 10-12 Grad Celsius kann auf Dauer Schäden anrichten.
23.02.2007
Bärbel Wagner
Ich habe eine bunte Maranthe, die neuerdings von der Blattspitze her welke Stellen bekommt und dann das ganze Blatt welk wird. Was kann ich tun ? Die Pflanze steht im Bad am Fenster, hat aber kein direktes Sonnenlicht. nach oben
So wie Sie das Schadbild schildern, würde ich vermuten, dass es sich um einen Giessfehler handelt. Maranten benötigen zwar ausreichend Wasser, aber es sollte auf jeden Fall Staunässe vermieden werden, dass heißt überprüfen Sie bitte, ob sich Wasser im Übertopf angesammelt hat. Sie sollten dieses dann entfernen und die Erde vor dem nächsten Giessen erst einmal abtrocknen lassen. Der Standort Ihrer Pflanze ist eigentlich ideal, da Maranten normale Lichtverhältnisse benötigen und direkte Sonneneinstahlung auf Dauer nicht vertragen.
08.02.2007
Jan Fecker
Ich habe einen Farn und beobachte, dass die neuen Triebe sehr lang werden und die "Blätter" weit auseinander sind und auch klein bleiben! Was fehlt ihm? nach oben
So spontan würde ich sagen, dass er zu dunkel steht und einfach "ausgeilt" , dass heißt sich nachdem Licht "reckende" Langtriebe entwickelt. Mein Tip: Näher an eine natürliche Lichtquelle stellen und regelmäßig den Topf drehen, so dass alle Seiten mal zum Licht stehen können. Dass sich das beschriebene Wachsen gerade jetzt zeigt, kann mit den verminderten Licht - vor allem Sonnenverhältnissen der Jahreszeit zu tun haben. Aber auch ein Nährstoffmangel kann zum Ausbilden von Nottrieben sorgen... wenn lange oder noch nie gedüngt wurde, wäre das auch eine Option. Dann ruhig mal anfangen regelmäßig mit einem handelsüblichen Flüssigdünger mit abgekochtem oder abgestandenen Wasser düngen / gießen.
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