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Ihre Frage / Unsere Antwort aus dem Jahr 2002 | ||
| 29.12.2002 Dagmar Kuhnke |
Meine im Okt. gekaufte Gardenie jasmin. hat immer noch alle Knospen. Sie gehen aber nicht mehr auf. Die wenigen, die aufgegangen sind, taten dies auch nicht vollständig und wurden sehr schnell gelb bis auf die ersten beiden Blüten nach dem Kauf. Einige Blätter wurden gelb und fielen ab. Die Pflanze steht in Seramiskultur in einem Westfenster mit Brunnen und ist zum Wohnraum durch einen Vorhang getrennt. Falls die Sonne hineinscheint, stelle ich die Pflanze solange weg, was bisher nicht oft vorkam. Ich habe ca 19 Grad dort gemessen, manchmal auch etwas weniger. Die Luftfeuchtigkeit beträgt allerdings kaum über 40 Prozent. Daher sprühe ich häufig mit warmen Regenwasser. Was mache ich falsch? | ||
| Sie tun eigentlich schon sehr viel für Ihre Gardenie. Mehr geht eigentlich nicht im Wohnzimmer. Gardenien sind leider sehr schwierig, da es in unseren Breiten und Wohnungen in der Regel an der ausreichenden Luftfeuchtigkeit fehlt. Wenn Sie, wie Sie schreiben, die Gardenie auf Seramis gesetzt haben, ist das nicht falsch, kann aber Ursache dafür sein, daß Ihre Gardenie deshalb "zickt". Geben Sie Ihr Zeit sich auf die neuen Bodenbedingungen nach dem Umtopfen und an den in Ihrer Wohnung eben neuen Standort zu gewöhnen. Vergessen Sie künftig eine regelmäßige Düngergabe nicht und Sie haben alles erdenklich Gute für Ihre Gardenie getan. Wichtig wäre viell. noch, daß Sie das Seramissubstrat von Wassergabe zu Wassergabe wirklich auch "austrocknen" lassen. Gardenien mögen es eigentlich nicht, permanent im Stauwasser zu stehen ! | |||
| 27.12.2002 Claudia Eberhard |
Ich habe im Spätsommer einen großen supertollen Farn gekauft. Jetzt Anfang Winter ist nicht mehr viel davon übrig geblieben. Er ist braun geworden und verliert jede Menge Blätter und sieht ziemlich armelig aus. Zuviel Wasser kann nicht sein, weil das ablaufen kann. Nun ja, was kann ich da jetzt noch machen, alles abschneiden oder umtopfen oder wegwerfen ? | ||
| Wenn Sie sich die Mühe machen wollen, einen Rettungsversuch zu starten, schneiden Sie den Farn komplett zurück und topfen ihn in eine gute Erde vom Fachfloristen um. Bitte verzichten Sie auf Erden aus dem Supermarkt oder Baumarkt, die sind meist nicht so doll. Den Farn ell aber nicht direkt sonnig stellen und evt. mit einer klaren Folientüte abdecken. Hierfür aber 2 - 3 Holzstäbe in den Topf stecken, auf dem die Tüte lagert. Zudem darauf achten, daß die Tüte am Boden nicht aufstößt ( ggf. umkrempeln ) damit eine gewisse Luftzirkulation gewährleistet bleibt. So haben Sie dem Fran eine Art Gewächshaus geschaffen, daß die Bildung von neuen Trieben fördern kann. Den Farn von unten Gießen, aber mit Vorsicht, da die Pflanze ja zunächst keine Blätter mehr hat um Wasser zu verdunsten. Ein Stehen der Pflanze in nicht aufgesogenem Gießwasser könnte so zu Wurzelfäule führen. Also eher leicht feucht als zu naß halten. Bilden sich neue Triebe aus, entfernen Sie die Folienhaube und stellen den Farn an einen hellen Standort mit mgl. hoher Luftfeuchtigkeit ( Bad / Küche ist i.d. Regel gut geeignet, wenn dort die Lichtverhältnisse i.O. sind. Im Wohnzimmer den Farn tägl. besprühen, denn gerade in der kalten Jahreszeit, ist die Luftfeuchtigkeit durch das Heizen dort oft nicht ausreichend. Verwenden Sie hierzu am besten kalkarmes, abgestandenes Wasser oder aufgefangenes Regenwasser . Sollte Ihnen dieser Aufwand zu viel sein, zumal ich nicht garantieren kann, daß es in Folge der bereits vorhandenen Schädigung klappt, hilft leider nur wegwerfen ! | |||
| 17.12.2002 Rita Reinicke |
Bieten Sie Blumenbindekurse für Laien an ? Falls ja, wann ? Falls nein, wissen Sie an wen ich mich sonst wenden kann? | ||
| Nein wir bieten keine Blumenbindekurse an. Bedauerlicherweise weiß ich auch niemanden, der dererlei Kurse für " Nichtfloristen " bzw. " Nichtberufler " dieser Branche anbietet. | |||
| 28.11.2002 Elke Heldt |
Auch ich habe eine Frage zu Farnen. Meine Sorte wächst seit Jahren in Hydrokultur und hat etwa 140 cm lange Blätter, die mir eine Gardine ersetzen. Leider ist der "Stamm", aus dem die neuesten Blätter wachsen, schon häßliche 15-20 cm lang. Frage: Kann man diesen Stamm kürzen und das obere Ende neu einpflanzen? Luftwurzeln hätte er genug, habe ich in der letzten Zeit "gezüchtet", also nicht abgeschnitten. Einen Ableger habe ich auch davon, leider sind die Blätter davon nicht so wunderbar lang. | ||
| Probieren Sie es aus, ich denke, daß der Farn einen neuen Seitentrieb bildet od. aus dem Herz neu ausschlägt. Ob das obere Teil beim eintopfen angeht, wage ich aufgrund der Blattmasse zu bezweifeln. | |||
| 18.11.2002 Birgitt Brodeßer |
Wo (Lichtverhältnisse/Temparatur) ist der beste Standort für einen Farn als Zimmerpflanze ? | ||
| Das Badezimmer ist für einen Farn schon mal ein guter Standplatz, sofern der Farn zudem hell bis halbschattig ( nicht in direkter Sonne ) steht und nicht " vergossen wird ".Ideal ist ein Nordfenster bei einer Standtemperatur von nicht mehr als 22-24 °C und nicht weniger als 15 °C. Farne mögen zudem gerne eine morgentliche Dusche aus der Sprühflasche, am besten mit abgestandenem Wasser oder gar aufgefangenem Regenwasser, da dieses besonders Kalkarm ist. Eine regelmäßige Düngergabe von März bis Oktober wöchentlich, in der Winterruhezeit 1 x monatlich versteht sich von selbst. So sollte es Ihrem Farn erst einmal gut ergehen . | |||
| 03.11.2002 Beate |
Ich habe vor ca. 3 Wochen eine Zimmeresche bekommen. Jetz fallen viele Blätter ab. Ich habe die Pflanze feucht gehalten, aber nicht zu nass. Der Stadort ist halbschattig. Was kann ich tun? | ||
| Die gute Rademachea. Möglich wäre, daß die Pflanze vor Ihrem Dasein in Ihrem Heim nicht richtig behandelt wurde und Sie jetzt die Auswirkungen zu sehen bekommen. Ich vermute jedoch nach Ihrer Beschreibung eher, daß die Pflanze auf die Standort- bzw. Klimaveränderung reagiert oder Zug bekommen hat. Gießen Sie die Pflanze eine Zeit lang nicht zu sehr, maximal feucht halten - ganz wichtig Staunässe vermeiden, wenn die Pflanze in einem Übertopf steht. Stellen Sie die Pflanze evt. an einen etwas helleren Platz. Ansonsten können Sie nur abwarten und hoffen, daß sich Ihr Zögling wieder erholt. Umtopfen wird die Pflanze mgl. Weise zwar zunächst noch mehr streßen, kann aber auf lange Sicht gesehen auch eine hilfreiche Maßnahme sein, auch wenn jetzt eigentl. nicht der Zeitpunkt dafür ist. Ich schätze aber wiegesagt, daß Ihre Rademachea lediglich auf heizbedingte Luft- und Temperaturveränderungen reagiert, wie wir das sehr intensiv vom Ficus benjamini kennen. Lassen Sie Ihrer Pflanze noch 3 -4 Wochen Zeit. Wenn sie sich lediglich nur an neue Bedingungen gewöhnt, sollte sie den Blattabwurf in dieser Zeit deutlich verringern und Neutriebe ausbilden. Haben Sie die Pflanze auf Schädlinge untersucht ( Flecken oder Punkte auf den Blättern ) ? Ich hoffe Ihnen etwas weitergeholfen zu haben und wünsche Ihnen viel Glück mit Ihrer Rademachea. |
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| 28.10.2002 Paul Schmitz |
1. Kann ich Buchsbäume auch in Töpfen oder Pflanzgefässen im Zimmer (in absonniger Lage am Fenster) stehen haben? Oder ist die Pflanze fürs Zimmer nicht geeignet? 2. Kann ich Eyonimus fortumei `Emerald Gold` auch im Zimmer auf einer Fensterbank kultivieren? |
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| 1. Buchsbäume sind Klassiker des Freilandes. Sicher könnten Sie Buchsbäume auch versuchen an einen Fensterplatz zu gewöhnen, aber richtige Seebären fühlen sich an Land auf Dauer auch nicht wohl. Für eine Zimmerhaltung sind diese Pflanzen eher nicht so geeignet. 2. Eyonimus können Sie als Stecklinge auch auf der Fensterbank im Zimmer kultivieren. Wenn Sie den Stecklingen treibhausähnliche Bedingungen schaffen. Am einfachsten ist es, die Stecklinge oder Abrisse ins Wasser zu stellen und bewurzeln zu lassen. Die bewurzelten Triebe dann in Gruppen zu 5 -7 in Töpfe Pflanzen. Sind die Triebe gut angegeangen, gehören die Pflanzen dann aber ins Freie. Gewöhnen Sie die Pflänzchen dann aber bitte langsam an die klimatischen Außenbedingungen.Triebe, die nicht angehen, entfernen. Ich empfehle Ihnen jedoch, sich Literatur zum Thema Pflanzenvermehrung zuzulegen, da das Thema zwar reizvoll aber auch umfangreich und einiges zu beachten ist. |
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| 31.08.2002 M. Kiess |
Wir haben vor 16 Monaten Bambustriebe gekauft, die wir einfach in ein Glas mit Wasser gestellt haben. Inzwischen sind die Wurzeln sehr dicht und lang geworden, die Blätter bekommen braune Spitzen. Frage: Ist es möglich, die Triebe drinnen oder draussen einzupflanzen ? Wenn nein, was kann man damit machen ? | ||
| Um Ihnen in diesem Fall weiterhelfen zu können, müßte ich wissen, um was für Bambustriebe es sich handelt. Bambustriebe z. B. werden nicht eingepflanzt, für die Entscheidung Ihren Bambus direkt in den Garten pflanzen zu können oder ob ein Kübel besser ist, um den Bambus im Winter frostfrei überwintern zu können, dazu ist es notwendig zu wissen, um was für eine Sorte es sich handelt. Zur Hilfe hier eine Internetadresse, die sich speziell mit Bambussen beschäftigt www.bambuswald.de |
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| 13.08.2002 Heiko Voigt |
Kann ich einen Bambus Strauch zurückschneiden ? Wenn ja, um wieviel ( jetzige Höhe ca 3-4m ), wie (gibt es bestimmte Regeln) und vorallem wann ? | ||
| Natürlich können Sie Ihren Bambus zurückschneiden. Es wird zwar einige Zeit dauern, bis Neutriebe dann zum Frühjahr wieder eine dichte Blattkrone ausgebildet haben, aber Bambus gehört zu den Grasgewächsen und treibt aus dem Wurzelstock bzw. aus schlafenden Augen aus den unteren Triebteilen wieder aus. Dennoch würde ich einen Rückschnitt um höchstens die Hälfte bis 2/3 empfehlen. Den Rückschnitt würde ich am besten im Herbst ( Ende September - Oktober ), besser nach dem Eintrocknen bzw. Abwerfen der Blätter, da hierin enthaltene Nährstoffe dann zurückgezogen in der Wurzel bzw. in den Trieben eingelagert sind, die die Pflanze für den Neuaustrieb gebrauchen kann. | |||
| 07.07.2002 Sandra Meyer |
Ich habe mir gestern eine kleine Canna indica gekauft und will diese nun umtopfen. Da sie eine humose Erde benötigt möchte ich wissen, ob es aussreichend ist, wenn ich Balkonblumenerde 1/1 mit Azalleen-Erde mische? | ||
| Auf die Azalleenerde würde ich ganz verzichten, da diese in der Regel im sauren Ph- bereich liegt und sehr torfhaltig ist. Eine normale Balkonblumenerde besserer Qualität ( diese hat selber einen guten Humusanteil ) reicht völlig aus. Ganz klasse wäre es, die Canna in gute Gartenkomposterde zu setzen. Beim austopfen darauf achten, daß der Topf / Kübel in den die Canna gesetzt wird ausreichend groß ist, um so größer und üppiger wird die Pflanze. Die Cannaknolle zum Herbst wie Dahlienknollen behandeln ( siehe TIP Archiv ), dann kann man die Pflanze im nächsten Jahr wieder neu heranwachsen lassen ! | |||
| 18.05.2002 Kristina Rauscher |
Wie tief wächst ein Bambus in das Erdreich ? | ||
| Je nach dem, wie stark entwickelt die oberirdischen Triebe Ihres Bambus sind, ist auch das Wurzelwerk mehr oder weniger stark und damit tief ausgeprägt. Insgesamt gilt aber, daß der Gartenbambus eine eher flache Wurzel ausbildet. Sollten Sie beabsichtigen einen Bambus umzusetzen, in jedem Fall um diese Jahreszeit einen ausreichend großen Ballen zum Verpflanzen stechen und nach dem Umpflanzen gut und regelmäßig wässern, um ein möglichst schnelles Anwachsen zu erreichen . | |||
| 11.04.2002 Sandra Busch |
Ich habe seit ca. 1 1/2 Jahren eine Radermachera. Diese ist jetzt fast 2 m hoch. Im unteren Bereich ist sie noch schön buschig und ansehnlich, aber zur Pflanzenspitze hin wird sie immer karger und gakeliger. Die einzelnen paarweise angeordneten Ästchen wachsen in immer grösser werdenden Abständen. Nun meine Frage: kann ich die komplette Pflanzenkrone einfach wegschneiden? Und wie ist das mit dem ausbrechen der Blattriebe. Wie mache ich das genau? Ich hoffe sie können mir helfen, da die Pflanze wirklich nicht mehr schön aussieht. Wie gross kann eine solche Pflanze eigentlich werden? Ich habe gelesen das man diese Pflanze den Sommer über rausstellen kann. Ab wann und bis wann kann ich das denn tun ? Vielleicht können Sie mir auch mitteilen, ab wann ich meine Zierbananen rausstellen kann ? | ||
| Die Radermachera ( Zimmeresche ) wächst in Ihrer Heimat ( China ) als hoher Baum. Bei uns als Zimmerpflanze, passt sie sich in der Regel wie andere Pflanzen auch ein wenig den Gegebenheiten ( Zimmerhöhe und Licht ) an und das zumeist in Abhängigkeit von der Größe des Wurzelballens. Je größer dieser ist, um so voluminöser bildet sich auch der Kronenbereich aus. Zum Thema Rückschnitt: Wie bei einem normalen Baum, kann man auch hier die Triebe " Einziehen ", also die Krone stutzen. Es sollte jedoch mindestens 1/3 bis die Hälfte des vorhandenen Blattbestandes erhalten bleiben. Die Radermachera kann genau wie die Bananen über den Sommer raus. Ein etwas geschützter Standort ist dann jedoch empfehlenswert. Gewöhnen sie die Pflanzen jedoch langsam an die Standort- und Klimaveränderung. Bereits jetzt schon bei Tagestemperaturen über 12 - 15C stundenweise herausstellen, bei tagsüber dauerhaft wärmeren Temperaturen dann ganztägig herausstellen und erst bei Nachttemperaturen über 10C auch nachts draußen lassen. Dennoch - bei zu starker Sonneneinstrahlung können auch die Pflanzen Sonnenbrand bekommen, also auch für die Möglichkeit der Beschattung sorgen oder über die Mittagszeit ins Zimmer nehmen, bzw. bei Dauerregen darauf achten das sich die Pflanzen nicht zu Sumpfpflanzen werden . |
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| 07.04.2002 Britta S. |
Ich habe vorgetriebene Traubenhyazinthen, Tulpen, Narzissen, Hyazinthen und Krokusse gekauft. Jetzt sind sie verblüht, aber ich möchte die Zwiebeln für nächstes Jahr verwahren, jedoch möchte ich sie für nächsten Frühling zusammen in eine Schale pflanzen. Wie muss ich die mittlerweile leider verblühten Pflanzen weiter bearbeiten, damit ich die Zwiebeln im Herbst wieder einpflanzen kann?? | ||
| Alle Pflanzen mit Zwiebeln entnimmt man dem Pflanzgefäß, entfernt die Erde und lagert die Zwiebeln möglichst kühl und trocken. Wenn das verbliebene Grün der Pflanzen gelb und eingetrocknet ist, schneidet man dies oberhalb der Zwiebel ab. Das Grün umbedingt eintrocknen lassen, da sich die hierin befindliche Nährstoffe in die Zwiebel zurückziehen und dort eingelagert werden. Pflanzt man die Zwiebeln dann zum Ende September / Anfang Oktober wieder ein ( in einen Topf, in den Balkonkasten oder in den Garten ), hat man zum Jahreswechsel bzw. im folgenden Frühjahr wieder eine blühende Pflanze. Hat man sich für das Pflanzen im Garten entschieden, kann man die Zwiebeln dann ruhig in der Erde belassen - die Pflanzen werden, auch ohne das man die Zwiebeln nach jedem Abblühen erneut entfernt und zum Herbst wieder steckt, noch einige Jahre zum Frühjahr neu treiben ! | |||
| 03.04.2002 Beate Heinrich |
Wir haben uns einen sehr schönen Zimmerfarn geleistet. Bald nach dem Kauf habe ich ihn umgetopft, weil der Topf zu klein war. Leider bemerke ich nun, dass er anfängt braune Bltter zu bekommen. Ich giesse ihn einmal wöchentlich und er steht im Bad. Des Morgens streifen ihn ganz leicht ein paar Sonnenstrahlen. Was kann ich tun, damit es dem Pflänzchen wieder besser geht? | ||
| Das mit dem Umtopfen war sicher nicht verkehrt und das eine oder andere braune Blatt ist jetzt normal. Jede Umtopfaktion bedeutet für eine Pflanze in gewisser Weise Streß, ähnlich als würden Sie sich neue Schuhe kaufen die anfangs noch was drücken und Ihnen Schmerzen bereiten bis sie eingelaufen und bequem sind. Entfernen Sie einfach absterbende Pflanzenteile und halten Sie den Farn feucht - keinesfalls NAß. Obgleich der Farn im Bad eine ausreichende Luftfeuchtigkeit haben sollte, können Sie ihn gerne ab und zu einsprühen oder ab und zu sanft abduschen. Erst nach 8-12 Wochen wieder anfangen, den Farn regelmäßig zu düngen. So sollte das mit Ihrem Farn wieder werden. | |||
| 02.04.2002 Lutz Hennig |
Ich möchte meinen Zimmerfarn nach 1,5 Jahren umpflanzen. Kann ich auch bei Farn die Wurzeln kürzen so das er nicht größer wird? Was muss ich sonst noch dabei beachten? | ||
| Deine Anfrage hat mich etwas irretiert, denn durch Wurzelschnitt erreicht man eigentlich kein vermindertes Pflanzenwachstum ( zumindest auf Dauer ) sondern regt die Wurzelbildung an. Üblicher Weise beschneidet man die Wurzeln beim Pflanzenumtopfen nicht. Es sei denn, es handelt sich um das Entfernen beschädigter Wurzelteile. Eine Wurzelreduktion bedeutet auch immer ein zurückschneiden der oberirdischen Pflanzentriebe ( Ausgleichsschnitt ), da die Pflanze zunächst erst wieder Faserwurzeln ausbilden muß, um genügend Wasser und Nährstoffe aufnehmen zu können. Also auch Vorsicht beim Wässern nach Umtopf- bzw. Wurzelschnittaktionen, ein zuviel kann von der Pflanze nicht aufgenommen werden und es kann zum Faulen der Wurzeln kommen. Selbst beim bloßen Umtopfen kann es zu Wurzelschäden kommen, die sich in dem einen oder anderen gelben oder trockenem Blatt äußert. Keinesfalls mehr giessen. Kranke oder trockene Pflanzenteile einfach entfernen und abwarten. In der Regel reguliert sich das von selber wieder, wenn die Pflanze den Umtopfstreß überwunden hat. Was nun den Farn angeht rate ich hier zu einer Massenreduzierung zwecks Verkleinerung der Pflanze, in dem du den Farn einfach teilst und die Teilpflanzen in kleinere Töpfe setzt. Denn in der Regel gilt : kleiner Topf ( kleiner Wurzelballen ) -> kleine Pflanze. Ggf. schneide die Triebe, also die Farnwedel nach dem Umtopfen und Teilen um ca . 1/3 - 1/2 zurück, und entferne gelb werdende oder absterbende Triebe nach und nach. Das sieht zwar die erste Zeit nicht allzu schick aus, hilft der Pflanze aber neu anzuwachsen um dann auch wieder neu und kräftig auszutreiben. Die umgetopften Teilpflanzen die erste Zeit auf keinen Fall düngen, die Erde feucht, aber keinesfalls naß halten ! |
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| 22.03.2002 Erich Neger |
Was für Erde verwendet man beim Umtopfen von Farn ? | ||
| Eine handelsübliche Blumenerde guter Qualität ist völlig o.k. Sie sollten jedoch eine Erde mit Humusanteilen evtl. gar eine humose Gartenerde verwenden, kein reines Torfkultursubstrat mit zu hohem Ph-Wert. Wenn die Möglichkeit besteht, mischen Sie einfach die Blumenerde aus Ihrem Blumenfachgeschäft 1:1 mit Gartenkomposterde. So haben Sie eine humus- und nährstoffreiche Erdmischung, die gleichfalls eine gute Belüftung und Wasserversorgung der Wurzeln ermöglicht. Der Farn kann nach dem Umtopfen schon das eine oder andere gelbe Blatt bekommen, keinesfalls den Farn dann übermäßig giessen. Regelmäßig morgentliches Duschbad mit abgestandenem Wasser aus einer Pflanzenspritze ist jedoch durchaus eine willkommende Erfrischung für Ihren Farn. |
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| 14.03.2002 Sandra Busch |
Ich habe mir einen Zimmerbambus angeschafft. Er steht in einer Vase die zur Hälfte mit Wasser gefüllt ist, hat ausreichend Licht und eine Raumtemperatur von ca. 22 Grad. Leider hat er sich, statt Wurzeln zu bilden, mittlerweile bis zur Hälfte gelb gefärbt. Ich nehme mal an das dies nichts Gutes bedeutet ? | ||
| Wie ich Ihren Ausführungen entnehme, handelt es sich bei Ihrem " Bambus " lediglich um ein Stammstück, daß im Wasser steht !? Im Grunde haben Sie alles soweit richtig gemacht ( sofern das Stammstück richtig herum im Wasser steht ). Dennoch ist nicht gesagt, daß Ihr Stück überhaupt Wurzeln schlägt. Ich kann nur raten abzuwarten. Zumindest das Austreiben eines neuen Seitentriebes aus einem schlafenden Auge des Stammes kann mitunter Jahre dauern und braucht bei einem Bambus Zeit. Das sich der Stamm gelb verfärbt ist je nach Bambussorte normal und hat für einen Neuaustrieb keine große Bedeutung. Wie gesagt, haben Sie Geduld ! Auch wenn ich Ihnen wie gesagt nicht versprechen kann, daß das mit Ihrem Bambusstück was wird, hoffe ich doch, Ihnen fürs erste weitergeholfen zu haben. |
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| 28.02.2002 Susanne Kurzius |
Ich habe einen Gummibaum (Ficus elasica), dieser besteht nur aus einem Stamm und sieht nicht mehr wirklich dekorativ aus. Wie kann ich die Pflanze "verästeln", so dass etwas in Richtung Busch entsteht. | ||
| Da kann man eigentlich nicht viel tun, ausser den Stamm ordentlich bis auf 40 - 50 cm zurück zu schneiden und hoffen, dass er wunschgemäß dann aus zwei "Augen" neu austreibt. Evtl. Neutriebe nach 1 - 2 Jahren entsprechend immer wieder zurückschneiden oder abmoosen, dann können die wurzelgetriebenen Triebspitzen zu dem " alten " Trieb mit in den Topf gepflanzt werden. So erhält man zumindest auch nach und nach eine mehrtriebige, buschige Pflanze. Aber das dauert und macht etwas Arbeit. Ach ja, alle dem Gummibaum zugefügten Schnittstellen unbedingt mit einer Flamme ( Feuerzeug am besten ) gut abbrennen, bis die austretende Kautschukmilch Blasen schlägt. Die Schnittstellen müssen so verödet werden, damit die Pflanze nicht ausblutet. Die Pflanze nach dem Rückschnitt vorsichtig mäßig giessen und keinesfalls zu nass halten, sonst fault möglicherweise der Stamm. |
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