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FLOWER FACTORY - Die Kunst floraler Gestaltung Ihre Frage  /  Unsere Antwort aus dem Jahr 2001  
Hier finden Sie Antworten auf Ihre Frage aus den Jahren:   2000
 
23.10.2001
Claudia
Meine Amarillis hat nur noch Ihre grünen Blätter, wann muß ich sie wieder in einen wärmeren Raum stellen das sie wieder blüht? Ist jetzt schon die Zeit dafür? nach oben
Um die Frage zu beantworten, müßte ich wissen, ob Sie die Amarilliszwiebel nach der letzten Blüte aus der Erde entfernt haben und nunmehr neu eingesetzt haben, oder ob die Blätter ohne Ruhepause der Zwiebel, durch ein verbleiben im Topf ( nach der letzten Blüte ), getrieben sind ? Dann nämlich können Sie nur abwarten, ob sich überhaupt ein Blütenstiel aus der Zwiebel ausbildet. Es könnte gut sein, daß die Anlagen durch die nicht gegebene " Zwiebelruhe " für eine Blüte gar nicht vorhanden sind.
Stellen Sie die Amarillis in diesem Fall einfach jetzt schon wärmer und warten Sie ab. Wenn zwischen den Blättern nicht binnen der nächsten 6 Wochen ein Blütenstiel herauswächst oder sich zeigt, wird Ihre Amarillis voraussichtlich auch nicht mehr blühen. Bitte kontakten Sie mich dann ruhig noch einmal. Wir schauen dann einfach weiter, was wir mit Ihrer " tauben Nuß " machen und im kommenden Jahr wieder zum Blühen bekommen. In der Hoffnung für das Erste geholfen zu haben.
22.10.2001
Martin Rothgaengel
Ich habe einen Zimmerfarn über den Sommer ins Freie gepflanzt, wo er auch gut gediehen ist. Ist es nötig die Pflanze über den Winter wieder ins Haus zu holen, oder lassen sich auch Zimmerfarne im Freien überwintern? nach oben
Zunächst einmal gibt es mittlerweile auch eine Anzahl verschiedener Farne ( neben dem bekannten Waldfarn ) die im Freien überwintern. Es sei also fest zu stellen, ob es sich bei Ihrem Farn möglicherweise um eine dieser Sorten handelt. Wenn Sie jedoch explizit einen "nur" Zimmerfarn besitzen, müssen Sie Ihn in jedem Fall frostfrei überwintern.
Hierzu sollten Sie den Farn bereits jetzt schon in einen Kübel umpflanzen ( ausreichend großen Erdballen mit ausstechen beim Entfernen aus dem Freiland ) damit der Farn noch in gewohntem Klima die beschädigten Wurzeln vom Umtopfen streßfrei regenerieren kann. Wenn es die Aussentemperaturen dann noch zulassen, nehmen Sie den Farn zunächst über 14 Tage nur Nachts in die Wohnung oder an den Platz, wo er überwintern wird. So hat die Pflanze eine gewisse Umgewöhnungszeit auf die bevorstehende Standortveränderung. Anschließend lassen Sie den Farn dann ganz am Winterplatz. Am besten wäre ein Wintergarten oder ein Platz in der Küche oder im Bad. Farne mögen eine hohe Luftfeuchtigkeit. Das der Farn Ihnen das Ganze etwas übel nimmt mit einigen gelben Trieben ( einfach ausschneiden ), ist nicht auszuschließen. Das Gießen über die Winterzeit nicht vergessen.
Im Frühjahr können Sie dann die ganze Prozedur umgekehrt nutzen, um Ihren Farn wieder ans Freie zu gewöhnen. Wenn die Temperaturen im Frühjahr tagsüber wieder etwas wärmer sind, stellen Sie den Farn zunächst nur stundenweise mit zunehmender " Freigangszeit " nach draußen und nehmen ihn die erste Zeit immer wieder zurück in die gute Stube um ihn schließlich auch wieder ganz im Freien zu belassen. Unbedingt jedoch Spätfröste beachten !

Zu den ausschließlichen Zimmerfarnen gehören Asplenium X , Athyrium X, PlatyceriumX, NephrolepisX . ( X steht für Hybriden, also Sorten ).
01.10.2001
Eva und Harald Mauser
Ich möchte gerne wissen wie man Pilze trocknen und für Gestecke verwenden kann. nach oben
Obgleich ich mich mit Kollegen ausgetauscht habe und mich auch sonst versucht habe schlau zu machen, kann ich Ihnen Ihre Frage leider nicht zufriedenstellend beantworten.
Da ich selbst Pflanzen und Blumen wenn nur lufttrockene, habe ich leider kein Wissen über das Trocknen vom organischen Materialien unter zu Hilfenahme evtl. zusätzlichen präparierender Maßnahmen und Mittel. Bitte haben Sie Verständnis, daß der Bereich Trockenblumen und -pflanzen ein sehr eigener und komplexer Bereich ist, mit dem ich mich bis dato kaum beschäftigt habe.
Ich kann Ihnen nur sagen, daß Pilze zu einen sehr hohen Anteil aus Wasser bestehen. Aus diesen Grunde faulen Pilze schnell, schrumpeln Ihnen bei Lufttrocknung ziemlich zusammen und sind dann für Gestecke ganz sicher nicht zu gebrauchen. Ich mag sogar fast annehmen wollen, daß man Pilze zu den Ihren gewünschten Zwecken gar nicht trocknen kann !?
18.09.2001
Alex H.
Mein Gummibaum hat ein Wachstumsproblem: Bis vor kurzem hat er immer neue Blätter bekommen. Seit einiger Zeit bleiben die Triebe allerdings in diesen kleinen "Schutzblättern" stecken und kommen nicht heraus. Und wenn mal ein Blatt kommt, bleibt es extrem klein und unansehlich. Es ist Monate her, dass die Pflanze ein kräftiges, grosses Blatt bekomen hat. Was kann ich da machen ? Ich befolge eigentlich alle Gummibaumregeln und habe ihn gerade erst umgetopft ... nach oben
Wie Sie schreiben, haben Sie Ihren Gummibaum gerade umgetopft. Aus genau diesem Grund kann es sein, daß er sich im oberirdischen Teil im Moment nicht so entwickelt, wie Sie es sich vorstellen - aber das sollte wieder werden, wenn Ihr Gummibaum den " Streß " im Wurzelbereich ausgeglichen hat. Wenn die Wurzeln sich erholt und wieder bis an den Topfrand herangewachsen sind, sollte sich nach einiger Zeit auch im oberirdischen Bereich wieder alles zu Ihrer Zufriedenheit einstellen. Aber das dauert ein wenig, schließlich haben Sie Ihren Gummibaum eigentlich zum eigenen, späteren Wohl ( dem des Gummibaumes ) erst einmal " Schaden " zugefügt.
Halten Sie Ihren Gummibaum aber auf jeden Fall in den ersten 6 - 8 Wochen nach dem Umtopfen nicht zu naß, um Wurzelfäule zu vermeiden, die Wurzeln müssen erst neue Faserwurzeln bilden, um das Wasser richtig aufnehmen zu können. Um hierfür genügend Kraft zu haben, hat Ihr Gummibaum im Moment das oberirdische Wachstum stark reduziert. Ebenso kann es passieren, daß er jetzt das eine oder andere Blatt verliert. Das muß Sie aber nicht beunruhigen und sollte wieder werden !?
11.09.2001
Andre Jonas
Mich würde interessieren, wie man am besten mit einer Amarilliszwiebel umgeht, um eine schöne Blume zu bekommen und was man machen muß um die Blumenzwiebel im kommenden Jahr erneut zu verwenden. nach oben
Sie können die Zwiebel jetzt bereits in einen Topf einsetzen. Hierzu können Sie eine Handelsübliche, aber qualitativ bessere, Blumenerde verwenden. Die Zwiebel setzen Sie zu 2/3 tief in einen Tontopf ein. Dieser sollte im Durchmesser etwa 3-4 cm größer sein als die Zwiebel. Anschließend etwas angießen ( insgesamt nicht zu feucht halten - mögliche Fäulnisbildung ) und warten. Nach 6 - 8 Wochen sollte sich spätestens ein zungenförmiger Blattaustrieb zeigen. Da bleibt dann nur noch abzuwarten und wachsen lassen. Aus der Blattriebmitte sollte dann ein Blütentrieb herauswachsen. Die Anlagen hierfür sind bereits in der Zwiebel vorgebildet. Einen Einfluß darauf können Sie nicht nehmen. Die Blüte besteht i.d. Regel dann aus mehreren Einzelblüten, die sich nach und nach öffnen. Entfernen Sie die jeweilig abgeblühten Einzelblüten, damit verbleibt den noch übrigen Einzelblüten mehr " Kraft ".
Wenn alle Blüten abgeblüht sind, nehmen Sie die Zwiebel aus dem Topf und schütteln die Erde gut ab ( evtl. mit einer Bürste vorsichtig abbürsten ), das Grün nicht entfernen ! Zwiebel trocken, kühl und dunkel lagern. Das " Grün " schneiden Sie später ab, wenn es gelb und welk ist. Zwiebel dann weiterhin wie gehabt bis zum nächsten Herbst, wie jetzt, lagern und wieder einsetzen. Bei einer guten Zwiebel können Sie diese Prozedur 3 - 4 Jahre wiederholen und erhalten immer wieder eine neue Amarillispflanze. Dann kann es sein, daß die Zwiebel altersbedingt keine Blüten mehr treibt und dann entsorgt werden kann.
20.08.2001
Volker Findeisen
Eine Arbeitskollegin von mir hat Sorgen mit ihrem Gummibaum.Obwohl die Pflanze einen hellen aber nicht vollsonnigen Standort im Schlafzimmer hat und nur bedarfsgerecht gegossen wird, bekommt sie braue Blätter. Können Sie mutmaßen warum? nach oben
Das von Ihnen beschriebene Problem läßt eigentlich auf zu viel oder zu wenig Wasser schließen. Das der Gummibaum einmal ein braunes Blatt bekommt und abwirft ist aufgrund unserer oft zu trockenen Zimmerluft normal, wenn das aber ständig und in hohem Maße passiert, schließe ich auf eine unzureichende Wasserversorgung, die eben durch zu viel Wasser ( Wurzelfäule ) genauso wie durch zu wenig Wasser gegeben sein kann.
Gegebenenfalls die Pflanze auch ruhig umtopfen. Beim Gießen darauf achten, das die Erde nie ganz durchtrocknet und gleichmäßig feucht, nicht naß, gehalten wird. Beim Umtopfen verwenden Sie bitte eine hochwertige Qualitätsblumenerde - billige Supermarkt oder Baumarkterden sind oft qualitativ nicht so gut geeignet.
Ein möglichen Schädling oder Krankheitserreger kann ich nach Ihren Angaben nicht " diagnostizieren". Hierzu hilft Ihnen vielleicht die Krankheitsdiagnosewebsite von www.zimmerpflanzendoktor.de weiter.
03.07.2001
Mirjam Anton
Ich habe einen Bambus der aber im Moment nur aus zwei Wurzelstücken besteht die noch drei Stengel haben. Den habe ich so ersteigert - es ist ein Fragesia (denke ich). Ich habe den Bambus vor ca. 4 Wochen gepflanzt wann kann ich mit Austreiben rechnen. 2. Ich habe noch zwei Fargesia Simba Höhe ca. 60 cm wie schnell wächst der den, bis jetzt konnte ich noch nichts feststellen. Ich dachte immer Bambus wächst so schnell???? nach oben
Bambus wächst in der Tat recht schnell, jedoch erst dann, wenn die Pflanze das Gefäß, in dem die Pflanze gepflanzt ist, gut durchwurzelt hat und mit den Wurzeln an den Gefäßrand ( Topf ) stößt. Die Pflanze vermindert dann das Wurzelwachstum bis sich eine große Wurzelfläche gebildet hat und beginnt dann zumeist entsprechend mit dem Wachstum der Triebe. Also nicht verzagen und abwarten. Denn auch, wenn man den Bambus aus einem zu kleinen Gefäß in ein größeres umpflanzt, kann sich ein Triebwachstum in Folge etwas zögerlich einstellen, da auch hier erst das neue Erdreich durchwurzelt wird, bevor sich wieder ein Wachstum der Triebe einstellt.
Bitte beachten Sie auch, das Bambus viel Wasser benötigt, also immer gut feucht ( nicht klatsch naß ) gehalten wird und einen nicht zu sonnigen Standort bevorzugt .
06.05.2001
Anja Hildebrandt
Meine Korbmyrante bekommt zwar neue Blätter, aber diese bekommen sehr schnell braune, ausgefranste Blätter, obwohl die Pflanze nicht in der Sonne steht. Wie kann ich dies verhindern ? nach oben
Eine mögliche Ursache könnte ein ständig zu feuchtes Erdreich sein, halten Sie die Maranthe evtl. ruhig etwas trockener, falls das der Fall sein könnte. Regelmäßig düngen ( wöchentlich 1 x mit handelsüblichem Flüssigdünger ) sollte in jedem Fall auch nicht schaden und in der Wachstumsperiode bei Zimmerpflanzen sowieso erfolgen. Auch ein Umtopfen, könnte Besserung bringen. Hierbei jedoch auf eine gute Qualität der Erde achten, also möglichst auf Billigangebote vom Supermarkt o.ä. verzichten.
06.05.2001
Anja Hildebrandt
Mein Zimmerbambus ist zu wenig gegossen worden,so das die Blätter vertrocknet sind. Ich habe ihn nun bis ca. zwei cm über dem Boden zurückgeschnitten. Kann ich auf neues Wachstum hoffen ? nach oben
Was Ihren Bambus angeht, möchte ich Ihnen mal mit grosser Wahrscheinlichkeit Hoffnung geben. Da Bambus nun einmal ein Grasgewächs ist, wird er mit allergrößter Wahrscheinlichkeit aus dem Wurzelstock bzw. aus den Augen der übrig gebliebenen Triebstücke neu austreiben. Wie sie ja selber bemerkt haben, braucht Ihr Bambus sehr viel Wasser. Also ruhig gut feucht halten, dann sollten sich auch schon bald neue Triebe zeigen, sofern der Bambus nicht auch schon im Wurzelstock vertrocknet war.
04.01.2001
Josef Hager
Ist es wahr, daß Farne im Zimmer die Qualität der Luft sehr verbessern und von alten Naturmedizinern gegen Atembeschwerden empfohlen werden. Welche Farne eignen sich als Zimmerpflanzen? nach oben
Bitte haben Sie dafür Verständnis, daß ich kein Naturmediziener bin und von daher nur aus gärtnerischer Sicht Ihre Frage zu beantworten versuche.

Farne lieben im allgemeinen eher eine höhere Luftfeuchtigkeit, verdunsten aber aufgrund ihrer im allgemeinen großen Blattoberfläche relativ viel Wasser, daß heißt sie sorgen obendrein für eine bessere Luftfeuchtigkeit im Raum. Mit anderen Worten, da wo sich Frane halten, findet sich von Hause aus eine höhere Luftfeuchtigkeit, die eben gerade für Menschen mit Atembeschwerden angenehmer ist als trockene ( oft heizungsbedingte ) Zimmerluft. Und diese Luftfeuchtigkeit wird dann durch die Pflanze(n) selber eben gehalten oder noch verbessert !
Geeignete Zimmerfarne wären Nephrolepis exaltata Hybriden. ( Hybride heißt hier nicht weiter als " Sorte " - es gibt halt verschiedene Sorten auf dem Markt, die sich im Wesentlichen in Ihrer Wuchs- und Blattform geringfügig unterscheiden ! )

Gegebenfalls würde ich Ihnen empfehlen die direkten medizinischen Zusammenhänge mit einem Heil- bzw. Naturheilpraktiker zu erörtern, da ich daß leider nicht kann ! Dennoch hoffe ich, Ihnen ein wenig weiter geholfen zu haben !?
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