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Ihre Frage / Unsere Antwort aus dem Jahr 2000 |
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29.10.2000 Stella Willard |
Ist der Gummibaum giftig ? Muß ich die Pflanze von meinem Sohn fernhalten ? |
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| Nein, der Gummibaum ( Ficus elastica ) ist nicht als giftig eingestuft ( kein Vermerk im Zander ). Aber sollte Ihr Sohn tatsächlich mal in ein Blatt beißen oder nach Kontakt mit der Pflanze die Finger in den Mund stecken, wird es zu keinen Vergiftungserscheinungen im eigentlichen Sinn kommen ( im Bezug auf mögliche Lähmungserscheinungen oder Herzrhythmusstörungen ). Dennoch kann es nach dem Verschlucken von Pflanzenteilen zu Übelkeit und Erbrechen oder zu Hautirretationen ( mögliche allergische Reaktionen ) nach dem Kontakt mit der Kautschukmilch ( weißlich / milchige Flüssigkeit, die Austritt, wenn man z. B. ein Blatt abreißt oder den Stamm verletzt ) kommen. Sie sollten also schon darauf achten, daß Ihr Sohn den Gummibaum, oder Teile davon, nicht verzehrt und in Kontakt mit der Kautschukmilch gekommene Körperstellen mit lauwarmen Wasser abwaschen. |
28.10.2000 Michael |
Was mache ich denn mit meinem Bambus den ich jetzt noch draussen auf dem Balkon habe ? Wie behandle ich den jetzt im Winter ? |
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Wenn es sich bei Deinem Bambus um einen Gartenbambus handelt (Pseudosasa japonica ), läßt Du Ihn einfach im Freien stehen. Den Kübel kannst Du ja ggf. gegen den Frost mit Kokosmatte oder Styrofolie ( Zerkratzschutz bei Verpackungen ) umwickeln. Dieser Bambus ist winterhart und treibt im Frühjahr wieder aus. Du solltest Ihn bei offenem, länger trockenem Wetter auch im Winter mal etwas gießen.
Zimmerbambus überwinterst Du im Zimmer oder ggf. im Hausflur ( in diesem Falle aber darauf achten, daß es dort nicht zu kalt ist ). Bedenke dabei bitte, daß die wärmere Zimmerluft ein vermehrtes Gießen erfordert. Bambus braucht viel Wasser ! |
20.09.2000 Ilka |
Wir haben eine dunkle Wohnung, daß heißt die meisten Grünpflanzen haben nicht viel Freude bei uns und gehen ein. Gibt es einen Trick für dunkle Wohnungen (irgendwelche Lampen) oder welche Pflanzen sindnicht so anspruchsvoll. Wir haben es gerade mit einem Gummibaum aufgenommen. Achso, wir haben noch 2 Mietzekatzen und viel Kleinkinder zu Besuch, also dürfen die Pflanzen nicht giftig sein. |
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Obgleich die meisten Zimmerpflanzen nicht unbedingt einen Platz in der prallen Sonne bevorzugen, brauchen sie dennoch für Ihren Stoffwechsel und dem Ablauf lebensnotwendiger biochemischer Vorgänge in Ihnen, Licht, also einen wenigstens hellen Standort.
Um hier an besonders dunklen Standorten Abhilfe zu schaffen, gibt es im Fachhandel, sicher aber billiger in Baumärkten, entsprechende Pflanzenlampen, die das im Tageslicht für die Pflanzen notwendige UV-Licht in nicht gesundheitsschädigender Form, imitieren. Hier gibt es verschiedenste Ausführungen als einzelne Strahler oder auch für größere Flächen als Neonröhren.
Man bedenke, das bei zu dunklen Standorten, die Pflanze bestrebt ist zum Licht hin zu wachsen und daher oft schief wächst oder gar geile lange, oft nicht sehr stabile Triebe ausbildet. Dem schiefen Wuchs kann man ggf. entgegenwirken, indem man die Pflanze von Zeit zu Zeit ein wenig dreht. Das solltet Ihr auch mit Eurem Gummibaum tun ( ab und zu drehen ), denn gerade großblättrige Gummibaumsorten neigen sehr stark dazu, zum Licht hinzuwachsen. Die Wahl eines Gummibaumes ist für Eure Lichtverhältnis aber nicht schlecht, denn er braucht es nicht so hell. Andere geeignete Zimmerpflanzen: Spatiphyllum x, Philodendron x, Schefflera x, Dracaena x ( x = in den verschiedenen Sorten ). |
19.09.2000 Kiki |
Wie oft muss man denn Efeu und Farn giessen ??? |
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Beide Pflanzen mögen es, wenn man sie feucht - nicht naß, hält. Als in Natur vorkommende Gehölzunterpflanzen, mögen sie humose, aber leichte, d.h. luft- und wasserdurchlässige Böden und mögen es auf gar keinen Fall stets im Nassen zu stehen ( passiert häufig, wenn Pflanzen in Übertöpfen stehen, dann ist oft noch ein Schluck Wasser im Übertopf, wenn turnusgemäß nachgegossen wird ). Das hat zur Folge, das die Wurzeln, insbesondere die Faserwurzel, die für die Nährstoff- und Wasseraufnahme zuständig sind, anfangen zu faulen. Als Schadbild zeigt sich dann oft ein absterben ( vertrocknen ) erst einzelner Pflanzenteile bis hin zum Vertrocknen der gesamten Pflanze. Dies klingt zwar komisch ist aber so, denn wo keine Wurzeln mehr sind, die Wasser aufnehmen können, führt dies zum Vertrocknen der Pflanze und oft auch dazu, daß das Pflanzenherrchen/-frauchen noch mehr gießt, weil er/sie denkt: "Ach Pflanzenteile am vertrocknen - zu wenig gegossen." Welch fataler Irrtum mit Folge Pflanzenmord !
D.h. also liebe Kiki nicht nur hier, sondern bei allen Zimmerpflanzen gilt : Gießen nach Bedarf und damit nach Fingerprobe, schließlich spielen auch Faktoren wie Zimmertemperatur, Heizungsnähe, mgl. Luftzug u.ä. eine Rolle für die Gießhäufigkeit. Fingerprobe heißt: Den Finger in die Erde stecken, wenn´s geht, und prüfen, ob sich die Erde auch etwas tiefer noch feucht anfühlt. Wenn dem so ist, ruhig mal noch ein oder zwei Tage warten mit dem Gießen. Bildet sich möglicherweise beim Drücken auf die Erde eine Pfütze, ist der Erdballen in jedem Fall zu naß und es sollte dringend geprüft werden, ob im Übertopf noch Wasser steht - ABGIEßEN und Erde erst mal abtrocknen lassen !
Ach ja, der Farn bevorzugt eine mögliches hohe Luftfeuchtigkeit und mag daher auch einen Platz im hellen Bad oder der hellen Küche, wobei ein direkt sonniger Platz vermieden werden sollte ( gilt auch für den Efeu ). Ab und zu mit einer Sprühflasche mal einsprühen, das mag der Farn ganz gerne. |
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